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Auf dieser Seite: Kaki, Kaktusfeige, Kantalup, Melone, Kapstachelbeere, Karambola, Karotte, Kartoffel, Kerbel, Kirsche, Kiwano, Kiwi, Knoblauch, Knollensellerie, Kohlrabi, Kokusnuss, Kopfsalat, Koriander, Kresse, Brunnenkresse, Gartenkresse, Kürbis, Kulturheidelbeere, Kumquat

Kaki
Der aus dem Griechischen kommende Gattungsname "Diospyros", übersetzt "Göttliches Feuer", charakterisiert die intensive, von gelborange bis tiefrot leuchtende Farbe der Kaki auf das treffendste. In ihrer Beschaffenheit ähnelt die Kaki einer Tomate. Unter der dünnen Haut steckt ein geleeartiges Fruchtfleisch mit 8 bis mehr Kernen. Ihr süßes, birnen- und aprikosenartiges Aroma entfaltet die

KAKI - Der aus dem Griechischen kommende Gattungsname "Diospyros", übersetzt "Göttliches Feuer" - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Kaki erst im überreifen Zustand; dann hat das Fleisch seinen hohen Gehalt an Gerbstoff (Tannin) verloren und damit seine zusammenziehende Wirkung. Eine besonders schmackhafte Sorte unter den Kaki-Früchten stellt die Neuzüchtung Sharon dar; geschmacklich erinnert diese Kernlose an Quitte, Birne und Aprikose.

Herkunft/Saison
Die Heimat der Kaki ist in Japan, wo sie zu den beliebtesten Früchten überhaupt zählt, außerdem in Süd-Korea und China. Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad wird sie mittlerweile auch in Israel, Italien, Frankreich, Australien, Neuseeland, Brasilien, Peru, Chile und anderen subtropischen Ländern kultiviert. Importe von Kakis erreichen uns von Oktober bis Dezember aus Italien und Spanien, von Mitte November bis Ende Februar aus Israel ("Sharon") und von März bis Juli in der Hauptsache aus Brasilien.

Inhaltsstoffe Die Kaki ist als rasche Energiequelle brauchbar; sie enthält 13-19 % Glucose und ist zudem reich an Vitamin C und insbesondere an Provitamin A. Letzteres wird für Haut und Augen benötigt. Eine Kaki deckt in dieser Hinsicht beinahe den Tagesbedarf eines Erwachsenen.

Tipps Noch feste Kakis können im Kühlschrank 2 bis 3 Wochen aufbewahrt werden; bei reifen Früchten ist das anders, sie sollten schnell verbraucht werden, da sie sonst mit zunehmender Reife matschig werden.

Zubereitung Die Kaki ist ein Beispiel dafür, dass nicht immer das Aussehen einer Frucht den Geschmack bestimmt. Die Kakifrucht ist nämlich erst im überreifen Stadium am geschmacklichen Zenit angelangt, was wohl zu der anfänglichen Ablehnung dieser Frucht gegenüber beigetragen hat. Kakis verzehrt man roh und ohne Schale. Der Eigengeschmack wird durch Zugabe von etwas Zitronensaft positiv unterstützt. Zahlreich sind die Verwendungsmöglichkeiten zu Obstsalaten, Kompotten, Konfitüren, Mus, Quarkspeisen usw.




Karobben (Johannisbrot)

Diese Frucht, diente der Bibel nach Johannes dem Täufer in der Wüste neben Heuschrecken als Nahrung, daher der Name "Johannisbrot".

Es wächst in Büscheln hängend (wie Bohnen) an dem bis zu 18m hohen, immergrünen Johannisbrotbaum. Die flache hell- bis dunkelbraune, hartschalige
10-30cm lange Frucht besitzt ein rötliches, fleischiges Fruchtmark. Sie riecht leicht ranzig, dabei aber angenehm süß.


Diese Frucht, diente der Bibel nach Johannes dem Täufer in der Wüste neben Heuschrecken als Nahrung, daher der Name "Johannisbrot". - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.


Herkunft/Saison
Als Heimat des Johannisbrotbaumes wird die arabische Halbinsel angesehen.

Heute deckt sich der klimatische Lebensbereich mit den Standorten der Zitruskulturen, und man trifft ihn im gesamten Mittelmeergebiet an.
Haupteinfuhrzeit für Johannisbrot ist September- Oktober.

Doch ist es das ganze Jahr über erhältlich, wobei Spanien der Hauptlieferant ist.


Als Heimat des Johannisbrotbaumes wird die arabische Halbinsel angesehen.

Inhaltsstoffe Das Fruchtmark enthält viel Zucker (30-50%) und ist reich an Calcium und Phosphor. Der etwas ranzige Geruch ist auf geringe Mengen an Isobuttersäure zurückzuführen. Die Früchte regen die Magen- und Darmtätigkeit an und haben eine leicht abführende Wirkung.

Zubereitung Johannisbrot kann sowohl roh mit Hülle gegessen als auch weiterverarbeitet werden zu vielen verschiedenen anderen Produkten wie Branntwein, Kaffee-Ersatz (Karubenkaffee), Stabilisator in Backwaren oder Hustenmittel.






Kaktusfeige
Kaktusfeigen oder auch Kaktusbirnen nennt man die ovalen, etwa gänseeigroßen, essbaren Beerenrüchte der Opuntien. Unter ihrer stacheligen Haut befindet sich ein zartsüßes, saftiges Fruchtfleisch. Die Schale weist, je nach Reifegrad, eine grüne, rötliche, lachsfarbene, gelbe oder

Kaktusfeigen oder auch Kaktusbirnen nennt man die ovalen, etwa gänseeigroßen, essbaren Beerenrüchte der Opuntien - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

tiefbraune Farbe auf. Sie ist besetzt mit kleinen, warzenartigen Erhebungen, auf denen zahlreiche feine, fast unsichtbare Stachelhärchen sitzen. Das erfrischende, fein säuerlich schmeckende Fruchtfleisch ist gelborange bis rot, durchsetzt mit kleinen, essbaren Kernen. Der Geschmack ist süß bis leicht säuerlich und erinnert an den der Birne.

Herkunft/Saison Die Heimat der Kaktusfeige ist vermutlich Mexiko. Heute erfolgt der systematische Anbau in Mittel- und Südamerika, in Kalifornien, Australien, Südafrika und den meistern Mittelmeerländern. Hauptlieferant für unsere Märkte ist Italien (Juli bis November), daneben liefern noch viele andere Länder wie Israel, Spanien, Südafrika usw. die somit ganzjährig erhältliche Frucht.

Inhaltsstoffe Wertgebende Inhaltsstoffe der Kaktusfeige sind: 7-10 % Zucker, die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor, Vitamine der B-Gruppe und ein verhältnismäßig hoher Gehalt an Vitamin C. Den Früchten wird eine den Cholesterinspiegel senkende Wirkung zugeschrieben.

Tipps Kaktusfeigen dürfen nie mit bloßen Händen angefasst werden. Am besten trägt man beim Schälen der Früchte Küchenhandschuhe. Es gibt jedoch auf unseren Märkten auch gebürstete Früchte, denen die Stacheln weitgehend entfernt wurden. Trotzdem Vorsicht!

Zubereitung Zum Essen wird die Kaktusfeige der Länge nach halbiert und einfach ausgelöffelt. Die mexikanische Variante geht so: Frucht auf eine Gabel spießen, an beiden Enden je eine flache Scheibe abschneiden, die Fruchthaut mit einem Messer der Länge nach bis ins Fleisch aufschlitzen und abziehen. Das Fruchtfleisch kann man dann in Scheiben oder Stücke geschnitten servieren. Am besten schmecken die Früchte gut gekühlt und mit Limettensaft beträufelt. Andere Verwendungsmöglichkeiten: Obstsalate, Salate mit Schinken, Geflügel, Räucherforellen, Scampis, für Sorbets, Kompott, Eiscreme usw.





Kantaloupe (Zuckermelone)

Melonen zählen als Früchte einjähriger krautiger Pflanzen eigentlich zum Gemüse, vom Konsumenten werden sie aber als Obst verzehrt. Zuckermelonen können die Größe eines Kopfes erreichen und bis zu 4 kg schwer werden. Im Innern haben sie eine Höhlung, in der, in drei oder mehr Fächer unterteilt, reiche platte, weiße Samen sitzen, die sich leicht herausschaben lassen.

Kantaloupe (Zuckermelone) - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Die Herkunft der Zuckermelone gilt nicht als gesichert - entweder die subtropischen und tropischen Steppengebiete Afrikas oder Vorderasien und das südliche Asien. Anbau erfolgt in allen wärmeren Ländern, vor allem in den Mittelmeerländern Spanien, Frankreich, Portugal, Italien, Israel. Zuckermelonen sind ganzjährig im Angebot mit Hauptsaison im Sommer. Außereuropäische Importe erhalten wir je nach Saison aus Südafrika, Israel, Neuseeland, aus Ecuador, Mexiko, Chile und Kolumbien. Die Spitze teilen sich die Mittelmeerländer und Südamerika.

Zuckermelonen-Typen Honigmelonen sind von leuchtend gelber Farbe. Ihre dünne, glatte Schale ist mehr oder weniger gerippt oder narbig gefurcht. Das Fruchtfleisch ist weißlich bis zartgrün. Ihr Name deutet es an: Die Honigmelone ist sehr süß, von köstlichem Aroma und sehr wohlschmeckend.

Die Netzmelone ist mittelgroß und plattrund. Ihre Schale ist von einem weißlichen, korkartigen Netz überzogen. Das orangene bis grüne Fruchtfleisch ist sehr aromatisch.

Galiamelonen sind eine große, bis zu 1,5 kg schwere Variante der Netzmelonen. Die Schale, leicht grün gerippt, ist von gelblicher Farbe. Das weißliche Fruchtfleisch ähnelt dem der Honigmelone. Die Galiamelone ist süß und aromatisch, das in der Konsistenz an Nektarinen erinnernde Fleisch zartschmelzend.

Kantaloupe-Melonen stammen ursprünglich aus Cantalupo bei Ascona in Italien. Kantaloupe-Melonen sind rund bis platt und relativ klein. Bisweilen sind die meist stark gerippten Früchte der echten Kantaloupe-Melone mit Warzen bedeckt, aber niemals genetzt.

Die zur Gruppe der Kantaloupen gehörende Charentais-Melone zeichnet sich durch ihr sehr dunkles aprikosenfarbenes Fleisch aus. Die Schalenfarbe variiert von weißgrün über hellgelb bis sandgelb, meist durchzogen von dunkleren Streifen. Die glatte Haut ist durch Rippen deutlich markiert. Diese süßen und aromatischen Melonen sind die köstlichsten im Angebot. Ihr Geschmack erinnert an Papayas oder Ananas.

Ogen-Melonen zählen ebenfalls zu den Kantaloupen. Diese Züchtung aus einem israelischen Kibuz ist ziemlich klein (0,5-1 kg). Ihre Schale ist glatt und grünlich glänzend. Das weißlich- bis gelblichgrüne Fleisch schmeckt fruchtigaromatisch und leicht säuerlich.

Die Tendral-Melone ist die Schwester der Honigmelone. Sie ist wie ein Football geformt, dunkelgrün und stark in Längsrichtung genarbt. Das butterfarbige Fleisch schmeckt ähnlich dem der Honigmelone.

Inhaltsstoffe Melonen bestehen zu 90 % aus Wasser. Erwähnenswert ist ihr Gehalt an Zucker, Phosphor und Calcium sowie an Provitamin A und Vitamin C.

Zubereitung Melonen sind heiß begehrte Durststiller. Grundsätzlich sollte man sie vollreif und kühl genießen. Zum Rohverzehr halbiert man die Früchte, entfernt mit einem Löffel die Kerne, schneidet sie in Segmente und serviert diese mit Messer und Gabel. Melonen dienen als Vorspeise oder Dessert, aber auch zu Geflügel-, Krabben- oder Krebssalat, zu Obstsalat, Speiseeis oder Sorbet bieten sie sich an.




Kapstachelbeere (Physalis)

Die Kapstachelbeere zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus.

Die hellbraune, lampionähnliche Hülle, der vergrößerte Blütenkelch, birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht.

Die grünlichgelben bis leuchtendgelben, saftigen Beeren sind angenehm süß-säuerlich mit intensivem Aroma.

Kapstachelbeere (Physalis)  - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/SaisonDie Heimat der Kapstachelbeere ist die Andenregion zwischen Venezuela und Chile. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie am Kap der guten Hoffnung, dem Vorgebirge an der Südspitze Afrikas, eingeführt und fand dort großen Anklang, deshalb der Name. Hauptexportländer für Europa sind Kolumbien, Südafrika, Ecuador und Madagaskar. Kapstachelbeeren sind das ganze Jahr über erhältlich.

Inhaltstoffe Kapstachelbeeren sind reich an Vitamin A, C und B sowie Phosphor und Eisen.

Tipps Kapstachelbeeren sind auch sehr gut zum Tiefgefrieren geeignet.

Zubereitung Kapstachelbeeren aus der Hülle lösen, waschen und roh verzehren. Die kleinen Samenkerne darf man mitessen. Besonders lecker sind Kapstachelbeeren in Obstsalaten, Desserts oder als Kuchenbelag.


Kapstachelbeeren sind reich an Vitamin A, C und B sowie Phosphor und Eisen.






Karambola (Sternfrucht)

Die Karambola ist eine längliche Frucht von ca. 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen. Schneidet man die Frucht in Scheiben, entstehen sehr dekorative Sterne ("Sternfrucht").

Die Farbe ist durchscheinend grünlichgelb, bei Vollreife kräftig gelb, glatt und wachsartig. Das knackige, saftige Fleisch ist aromatisch süßsäuerlich und von intensivem Duft.

Die Karambola ist eine längliche Frucht von ca. 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Die Karambola ist in Südostasien beheimatet. Aus Malaysia, Israel, Brasilien und Thailand kommt sie ganzjährig auf unsere Märkte.

Inhaltstoffe Die Karambola ist reich an wichtigen Mineralstoffen wie z. B. Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Provitamin A und Vitamin C.

Tipps Sternfruchtscheiben sind auch ein vorzügliches Putzmittel für Messinggegenstände: Diese damit einreiben, eine kurze Zeit einwirken lassen und polieren.

Zubereitung Karambolas sind erfrischende Früchte für den Rohverzehr. Sie lassen sich prima für Obstsalate und Süßspeisen verwenden. Die dünne Haut der reifen Frucht läßt sich leicht abziehen, kann aber auch mitgegessen werden. In Sekt oder Cocktails schwimmend sind Karambolas auch ein optischer Hit.

Karambolas sind erfrischende Früchte für den Rohverzehr. Sie lassen sich prima für Obstsalate und Süßspeisen






Karotte / Möhre
Möhren bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter. Die Form der Wurzel (kurz, rund, kreiselförmig, kegelförmig, halblang, am Ende abgestumpft oder zylindrisch oder lang mit spitzem Ende) variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot).

Die kurzen, rundlichen, stumpfen Sorten nennen wir Karotten. Botanisch sind Möhren und Karotten aber das Gleiche. Die Möhre/Karotte hat einen fein süßlichen, aromatischen Geschmack.

Herkunft/Saison Das Heimatgebiet der Möhre ist weit verbreitet; Wildformen wachsen in Europa und Asien.

Möhren bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Mit einer Anbaufläche von ca. 468 000 ha und einer Gesamtproduktion von rund 5,4 Mio t ist die Möhre eine der wichtigsten Gemüsearten überhaupt. Der Anbau findet praktisch in allen Ländern der Welt statt. Neben der deutschen Produktion importieren wir Möhren vor allem aus Italien, den Niederlanden und Frankreich.

Inhaltstoffe Die Möhre ist das Gemüse mit dem weitaus höchsten Karotingehalt. Karotin ist die Vorstufe von Vitamin A, in das es im menschlichen Körper in Verbindung mit Fett umgewandelt wird. Vitamin A wird bekanntlich für das Wachstum sowie die Haut- und Sehfunktionen benötigt. Weitere Inhaltsstoffen: Kohlenhydrate, Eiweiß, Lezithin, Glutamin, Anthocyan, Kalium, Calcium, Eisen, die Vitamine B1, B2, C und E. Möhren wirken harntreibend, blutbildend und antibakteriell. Sie sind deshalb wichtiger Bestandteil der Säuglingsnahrung.


Die Möhre ist das Gemüse mit dem weitaus höchsten Karotingehalt. Karotin ist die Vorstufe von Vitamin A

Tipps Die Haltbarkeit von Möhren ist gering. Im Kühlschrank bleiben Sie zwar einige Tage frisch – dann vorher das Laub entfernen – aber "Frisch schmeckt´s am Besten".




Kartoffel (Speisekartoffel)
Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze. Diese dienen der Reservenährstoffspeicherung. Die Knollen sind unterschiedlich groß, rund, oval oder nierenförmig. Die Farbe ist je nach Sorte weißlich, hellgelb, ockergelb, hellrot bis violett. Das Fleisch ist meist weiß oder gelb.


Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Urheimat sind die Anden-Länder Südamerikas. Dort werden sie seit 2 000 Jahren kultiviert. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Kartoffel in Europa eingeführt, als Garten- und Zierpflanze ab 1621 auch in Deutschland. Erst Friedrich der Große erkannte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Wert der Kartoffel als Nahrungsmittel. Heute beträgt die jährliche Inlandsernte um 7 Mio t. Wichtige Anbauländer sind weiter: China, die GUS, Polen, Frankreich, England, Italien und die Niederlande. Kartoffeln sind das ganze Jahr über erhältlich. Frühkartoffeln kommen ab Ende Februar vor allem aus Italien, Zypern und Spanien auf unsere Märkte. Die heimische Ernte beginnt mit den frühesten Sorten Ende Juni und setzt sich fort im August mit den mittelfrühen und schließlich im Oktober mit den mittelspäten und späten Sorten. Man unterscheidet zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligkochenden Sorten.

Inhaltstoffe

Kartoffeln bestehen zu 75 % aus Wasser und bis zu 20 % aus Stärke. Das Eiweiß in der Knolle, ca. 1,8 %, ist besonders wertvoll.

Für die ernährungsphysiologisch ausgewogene Zusammensetzung der Kartoffel zeichnen weiterhin die folgenden Inhaltsstoffe verantwortlich: Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Vitamin B1, B2, B6, C, Niacin, Panthotensäure und K.


Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln

 

Zubereitung Kartoffeln werden nie roh gegessen. Es gibt die Möglichkeit, sie als Pellkartoffeln zuzubereiten, also mit abgebürsteter Schale zu kochen. In der Regel werden Kartoffeln aber geschält und gekocht. Grünverfärbungen der Kartoffelpflanze sollte man unbedingt großzügig wegschneiden, denn sie sind Hinweis auf das giftige Alkaloid Solanin. Beim Kochen sollte man darauf achten, die Kartoffel nicht zu lange im Wasser liegenzulassen, denn dann verliert sie an wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Die Möglichkeiten, Kartoffeln zuzubereiten, sind ungezählt. Langeweile kann kaum aufkommen.




Kerbel

Kerbel ist ein 30-60 cm hoch werdendes, petersilienähnliches Kraut mit dünnen Stängeln und mehrfach gefiederten hellgrünen, angenehm duftenden Blättern.

Einige glattblättrige Formen haben Ähnlichkeit mit dem giftigen Schierling, bei krausblättrigen Typen ist keine Verwechslung möglich. Im Juni erscheinen die weißen Blüten.

Der Geschmack des Kerbels ist angenehm süßlich, zart anis- oder fenchelähnlich.

Kerbel ist ein 30-60 cm hoch werdendes, petersilienähnliches Kraut mit dünnen Stängeln - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Kerbel stammt aus Südosteuropa, Südrußland und Westasien. Anbau findet in ganz Europa, im Mittelmeerraum und in den USA statt. Von größerer Bedeutung ist Kerbel aber nur dort, wo er als frisches, unentbehrliches Küchenkraut verwendet wird, z. B. in Frankreich oder Belgien. Bei uns ist der Anbau von Kerbel im großen Stil nicht von Interesse. Ab März beginnt die Aussaat; drei Wochen danach ist Kerbel am aromatischsten. Durch wiederholte Folgeaussaaten ist es möglich, frischen Kerbel bis in den Oktober hinein anzubieten.

Inhaltstoffe Für das anis- oder fenchelähnliche Aroma der Blätter zeichnet der Gehalt an einem ätherischen Öl verantwortlich. Weitere Inhaltsstoffe sind Eiweiß, Calcium, Eisen und Vitamin C. Die Naturheilkunde schreibt diesem Kraut gewisse heilende Wirkungen zu, u. a. soll Kerbel appetitanregend, verdauungsfördernd, harntreibend und blutreinigend wirken. Er empfiehlt sich also für Frühjahrskuren.

Tipps Im Kühlschrank ist Kerbel einige Tage haltbar. Auch zum Einfrieren ist er geeignet. Noch ein Hinweis: Es empfiehlt sich weniger, Kerbel getrocknet zu kaufen, denn beim Trocknen verliert er viel an Farbe, Aroma und Geschmack.


Für das anis- oder fenchelähnliche Aroma der Blätter zeichnet der Gehalt an einem ätherischen Öl verantwortlich

Zubereitung Frischer Kerbel eignet sich hervorragend als Belag fürs Butterbrot, zum Würzen von Salaten, Gemüsen, Fleisch- oder Fischgerichten; vor allem aber zur Bereitung der berühmten Kerbelsuppe. Zudem passt das feine Aroma dieses Krautes in jede Kräutersoße, zu Quark, Joghurt, Käsegerichten, zur Herstellung von Kräuterbutter usw. Auch zum Garnieren von kalten Platten ist Kerbel empfehlenswert.



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Kirsche

Die zum Steinobst zählenden Kirschen wachsen an bis zu 20 m hohen Bäumen. Jeder kennt sie.

Die rundlichen Früchte sind verschiedenfarbig: gelb, rötlich bis fast schwarz.

Der Fruchthandel unterscheidet zwischen Süßkirschen, Sauerkirschen und süßsauren Bastardkirschen, wobei letztere weniger von Bedeutung sind.

Die zum Steinobst zählenden Kirschen wachsen an bis zu 20 m hohen Bäumen - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

   
Herkunft/Saison Die Heimat der bereits bei den Römern bekannten Kirsche ist das gesamte europäische und asiatische Festland. An der Entstehung der zahllosen zeitgenössischen Kulturformen sind in der Hauptsache die Vogelkirsche und Wildformen der Sauerkirsche beteiligt gewesen. Kirschen werden heute weltweit in der gemäßigten Zone angebaut. Europa ist mit 75 % an der Weltproduktion beteiligt, wobei Italien und Deutschland führend sind. An Bedeutung gewinnt der Anbau in den osteuropäischen Staaten. Obwohl die heimische Ernte beachtlich ist, werden noch erhebliche


Die Heimat der bereits bei den Römern bekannten Kirsche ist das gesamte europäische und asiatische Festland

Mengen importiert, u. a. aus Italien, Frankreich, Griechenland und Ungarn. Die Hauptsaison für Kirschen ist bei uns Juni/Juli.

Inhaltstoffe Im Wesentlichen sind Kirschen reich an Kalium, Phosphor, Eisen und den Vitaminen B1, B2, B6 und C.

Zubereitung

Süßkirschen ("Tafelkirschen") werden in der Hauptsache roh und frisch verzehrt, Sauerkirschen weniger. Kirschen werden zubereitet zu Kompotten, Obstsalaten, Desserts, Kaltschalen, Marmeladen, Saft usw. Kirschen lassen sich gut einmachen. Außerdem ist ihre Verwendung als Kuchen- und Tortenbelag beliebt.

Tipps Kirschen – entsteint oder nicht – eignen sich exzellent zum Einfrieren.

Süßkirschen ("Tafelkirschen") werden in der Hauptsache roh und frisch verzehrt, Sauerkirschen

 




Kiwano
Die mit Gurken und Melonen verwandte Kiwano ist eine ca. 15 cm lange Frucht, die, wenn sie reif ist, leuchtend orangegelb gefärbt und mit warzenartigen Stacheln besetzt ist. Im unreifen Zustand ist die Kiwano grün. Das geleeartige, dunkelgrüne Fruchtfleisch, in das zahlreiche Kerne eingebettet sind, erinnert im Geschmack an eine Mischung aus Banane und Limette mit einer leichten Gurkennote. Dieser köstlich erfrischenden Frucht könnte eine ähnliche Zukunft wie der Kiwi beschieden sein.

Die mit Gurken und Melonen verwandte Kiwano ist eine ca. 15 cm lange Frucht - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Die Kiwano stammt aus der Kalahariwüste. Mittlerweile hat man diese afrikanische Wildgurke in Italien, in Südafrika, Kenia und Israel erfolgreich in Kultur genommen. In letzter Zeit wird sie bei uns aus Neuseeland angeboten. Von Januar bis Juni kommt sie auf den europäischen Markt.

Inhaltstoffe Die Kiwano ist reich an Kalium und Magnesium.

Tipps Im Kühlschrank hält sich die Frische der Kiwano nur kurze Zeit.

Zubereitung
Für den Frischverzehr schneidet man die Frucht in der Mitte durch und löffelt das Fleisch samt Kernen aus. Eine geschmackliche Verfeinerung erfährt dieses durch die Zugabe von Zitronensaft und Schlagsahne. Die Farbe und Konsistenz der Kiwano erinnert stark an Götterspeise; deshalb eignet es sich hervorragend zum Dekorieren von Fruchtsalaten und kalten Platten. Aber auch für Süßspeisen, Getränke und als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten kann man die Kiwano verwenden.

Die Kiwano stammt aus der Kalahariwüste. Mittlerweile hat man diese afrikanische Wildgurke in Italien, in Südafrika, Kenia und Israel







Kiwi

Die strauchartige Kiwipflanze wird meterlang und an Gerüsten oder Pfählen gezogen. Fast 70 kg Früchte hängen traubenartig an der Pflanze; je mehr, um so kleiner die Einzelfrucht.

Die länglich-ovale Kiwi mit der rostbraunen, pelzig-behaarten Haut ist ca. 5-8 cm lang, hat ungefähr 5 cm Durchmesser und 65 bis 100 g Gewicht. Das Fruchtfleisch ist grasgrün mit weißer Mitte und vielen kleinen, schwärzlichen Samenkernen.

Der köstliche Geschmack der Kiwi wird gerne als Mischung aus Stachelbeeren, Melone und Erdbeeren beschrieben.

Die strauchartige Kiwipflanze wird meterlang und an Gerüsten oder Pfählen gezogen. - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Die Heimat der Kiwi sind die hochgelegenen Waldgebiete Chinas und Taiwans. Schwerpunktmäßig wird sie heute in Neuseeland angebaut. Dort erhielt sie auch ihren Namen, abgeleitet vom National- und Wappentier Australiens, dem putzigen, in Erdlöchern lebenden flügellosen Waldvogel Kiwi-Kiwi. Angebaut wird sie außer in Neuseeland auch in Australien, Kalifornien, Südafrika, Südamerika und in den Mittelmeerländern. Kiwis haben eine einzigartige Karriere hinter sich. Die saftigen Früchte, die in Deutschland, dem größten Absatzmarkt der Welt, kaum noch als Exoten gelten, sind das ganze Jahr über erhältlich.

Inhaltstoffe Von den Inhaltsstoffen müssen erwähnt werden: die Mineralstoffe Calcium, Kalium und Eisen sowie Vitamin C, aber auch Spurenelemente und Ballaststoffe. Kiwis kräftigen das Immunsystem, beschleunigen den Stoffwechsel, festigen Gefäße (Venen) und Bindegewebe und stimulieren die Muskeltätigkeit, speziell im Herzmuskel.

Zubereitung
Als Frischfrucht genießt man Kiwis am besten gut gekühlt. Dazu schneidet man sie quer durch und löffelt sie aus; man kann sie aber auch schälen und in Scheiben geschnitten servieren.

Die feinen Samenkerne isst man mit. Verfeinern kann man den ohnehin schon feinen Geschmack der Kiwi mit Zitronen- oder Orangensaft, Vanillesoße, Himbeergeist, Weinbrand oder Schlagsahne.

Auch zum Garnieren von Süßspeißen, Salaten, Käseplatten usw. empfehlen sich Kiwis als appetitanregende Zierde.


Von den Inhaltsstoffen müssen erwähnt werden: die Mineralstoffe Calcium, Kalium und Eisen sowie Vitamin C,

Tipps Beim Einkauf sollte man darauf achten, daß Kiwis nicht zu weich oder zu hart sind. Mittelharte Früchte haben einen optimalen Reifegrad und das volle Aroma. Im Kühlschrank sind Kiwis einige Tage haltbar.

 





Knoblauch
Mit einer jährlichen Weltproduktion von rund 2,5 Mio t gehört Knoblauch zu den 20 wichtigsten Gemüsearten der Welt. Als Naturheilmittel hat der Knoblauch Hochkonjunktur. Die Knoblauchzwiebel, ist breit-eiförmig, grob längswulstig, glatt, weiß-glänzend und aus bis zu 12 Tochterzwiebeln, sogenannten Zinken oder Klauen, zusammengesetzt. Die Zwiebel ist umhüllt von mehreren trockenen, weißen bis rötlichen Schalen. Jede einzelne Zehe wiederum ist von einer papierartigen Haut umgeben.


Herkunft/Saison Die Heimat des Knoblauchs ist nicht gesichert; sein Ursprung liegt wahrscheinlich in Südwestasien, in den Steppen Innerasiens und in Indien. Schon die Völker der Antike, die Sumerer (5000 v. Chr.), die alten Babylonier, Inder, Chinesen, Griechen und Römer gebrauchten Knoblauch zu kulinarischen wie medizinischen Zwecken. Heute wird Knoblauch überall dort angebaut, wo ein trockenes und sonniges Klima herrscht. Den deutschen Markt beherrschen bei unbedeutender Eigenerzeugung ganzjährig Importe aus Spanien, Frankreich, Italien, Argentinien, Mexiko usw.


Inhaltsstoffe Vor allen anderen Inhaltsstoffen der Knoblauchzehe – Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen, die Vitamine B1, B2 und C – verdient das schwefelhaltige ätherische Öl Allicin eine besondere Erwähnung. Allicin ist verantwortlich für den "Knoblauch-Geruch" und die gesundheitsfördernde Wirkung des Knoblauchs. Knoblauch ist eines der ältesten Naturheilmittel der Welt. Die Leiden und Beschwerden, gegen die Knoblauch empfohlen wird, kann man hier nur stichwortartig aufführen: Bluthochdruck, zu hoher Cholesterinspiegel, Husten, Erkältung, Bronchialasthma usw.

Tipps Gegen Knoblauch-Atem hilft das folgende: Etwas Petersilie, Pfefferminz, 1-2 Gewürznelken, frische, in Essig eingelegte Ingwerscheiben kauen oder frische Milch trinken.

Tipps Gegen Knoblauch-Atem hilft das folgende: Etwas Petersilie, Pfefferminz, 1-2 Gewürznelken, frische, in Essig eingelegte Ingwerscheiben kauen oder frische Milch trinken.

Zubereitung Die köstlichsten Speisen und Gerichte enthalten Knoblauch oder sind gerade durch ihn so köstlich geworden.

Zubereitung Die köstlichsten Speisen und Gerichte enthalten Knoblauch oder sind gerade durch ihn so köstlich geworden. Zur Verwendung werden die Zehen geschält und auf ein wenig Salz mit einem Messer oder in einer Knoblauchpresse zerdrückt. Grundsätzlich sollte Knoblauch nur maßvoll verwendet werden. Ein Hauch von Knoblauch passt nahezu zu jedem Salat. Vielfach wird Knoblauch verwendet zu Lamm - und fettem Schweinefleisch, zu kräftigen Soßen, in Eintöpfen, Nudelgerichten, Knoblauchbutter usw.


 

Knollensellerie
Der Knollensellerie entwickelt eine faustgroße kugelige Knolle mit einer bräunlich- oder gelblichweißen bis graubraunen Rinde. Das Fleisch ist weißlich und fest. Die verhältnismäßig kurzen Blattstiele sind im Gegensatz zum Bleichsellerie für die Verwendung ungeeignet.

Herkunft/Saison Knollensellerie-Anbau finden wir vom Mittelmeerraum, seinem Heimatgebiet, bis Skandinavien. Die führenden Produzenten sind Frankreich, die Niederlande, Belgien und die Bundesrepublik. Unser Markt wird unterstützt durch Importe aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, Belgien usw. Die Haupterntesaison geht von September bis November.



Der Knollensellerie entwickelt eine faustgroße kugelige Knolle - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Inhaltsstoffe Der ernährungsphysiologische Wert des Knollenselleries ist besonders hoch; das liegt an seinem Gehalt an ätherischen Ölen, verantwortlich für Geschmack und Geruch, an den Mineralstoffen Eisen und Calcium sowie an Provitamin A und den Vitaminen E, B1, B2, B12 und C. Als harntreibendes Mittel schätzt man Sellerie bereits seit dem Mittelalter. Heute weiß man auch von seiner allgemein stärkenden, blutreinigenden, hustenmildernden und entwässernden Wirkung.

Tipps Die Schale des Selleries läßt keine sicheren Rückschlüsse über die Frische der Knolle zu. Sichere Hinweise über den Zustand des Gemüses gibt die Frische des Blattwerkes.

Zubereitung Knollensellerie wird üblicherweise für sich als Gemüse zubereitet oder aber als würzende Einlage in Suppen oder Eintopfgerichte gegeben. In der Pfanne gebraten sind Selleriescheiben eine köstliche, herzhafte Delikatesse.




Kohlrabi
Beim Kohlrabi handelt es sich um eine zweijährige Pflanze, deren Strunk durch Verdickung des Markkörpers eine massive Sproßknolle bildet. Diese ist plattrund, rund, oval und kann bis zu 20 cm Durchmesser erreichen. Ihre Farbe ist weißlich bis kräftig grün, rötlich oder violettblau.

Der Geschmack des knackigen Kohlrabis ist etwas süßlich, manchmal fast nussartig, jedoch wenig kohlartig. Jung ist er am zartesten.

Beim Kohlrabi handelt es sich um eine zweijährige Pflanze - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Die Herkunft des Kohlrabis ist vermutlich Nordeuropa. Kohlrabi ist ein typisch deutsches Gemüse. Die Bundesrepublik ist dann auch der größte Erzeuger und Verbraucher des Kohlrabis. Hauptanbaugebiete sind hier in Nordrhein-Westfalen, die Umgebung von Köln und Bonn, der Niederrhein, Bayern und Baden-Württemberg. Europäische Anbaugebiete finden sich weiterhin in den Niederlanden, Italien, Frankreich, Österreich, in der Schweiz und Polen, z. T. in erster Linie für den Export in die BRD. Kohlrabi ist ganzjährig erhältlich.

Inhaltsstoffe Ernährungsphysiologisch gesehen ist der Kohlrabi vergleichbar mit dem Blumenkohl. Inhaltsstoffe sind: Kohlenhydrate (Zucker), Eiweiß, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Natrium, Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B6 und C. Die Blätter des Kohlrabis sind ebenfalls sehr wertvoll; sie sind reich an Karotin und dem wichtigen Mineralstoff Phosphor.

Kohlenhydrate (Zucker), Eiweiß, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Natrium, Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B6 und C. Die Blätter des Kohlrabis sind ebenfalls sehr wertvoll;

Tipps Kohlrabi ist im Gemüsefach des Kühlschranks gut 8 Tage haltbar, vorher sollte man aber das Blattwerk abschneiden.

Zubereitung Besonders zart und bekömmlich sind die Knollen, bevor sie ihre volle Größe erreicht haben. Zur Zubereitung Knollen waschen, Wurzelansatz entfernen, Blattstiele direkt an der Knolle abschneiden, die Knollen sodann geschält in Scheiben oder Würfel schneiden. Kohlrabi wird roh in Salaten, aber häufiger noch als Warmgemüse zu zahlreichen Fleisch- und anderen Speisen verzehrt. Auch die Herzblätter können verwendet werden: kleingehackt in Salate oder andere Gerichte geben und wie Spinat anrichten oder für Rouladen verwenden.



 

Kohlrübe (Steckrübe)

Die Knolle der Kohlrübe ist rund, ovalrund oder spitz zulaufend. Sie kann kopfgroß und bis 1,5 kg schwer werden. Ihre dicke rauhe Schale ist weißlich gelb bis braun-rötlich, das Fleisch weiß bis gelb.

Für Speisezwecke werden die gelbfleischigen Sorten bevorzugt. Die zu Unrecht in den Ruf eines minderwertigen Gemüses gelangte Steckrübe hat einen herbsüßen Geschmack, vergleichbar mit dem der Möhre.

   
Herkunft Die Herkunft der Kohlrübe, dieser alten Kulturpflanze, ist unklar. Als Annahme wird eine Kreuzung von Kohlrabi mit der Herbstrübe genannt, entstanden im westlichen Mittelmeergebiet. Heute wird die Steckrübe jedenfalls in allen gemäßigten Klimazonen der Welt angebaut. Unser Markt wird hauptsächlich durch die heimische Produktion bedient. Einige wenige Importe kommen aus den Niederlanden. Die Saison geht von September bis Mai.

Inhaltsstoffe Die gelbe Farbe der Kohlrübe beruht auf dem Gehalt an Carotinen. Ihr ernährungsphysiologisch hoch einzuschätzender Wert liegt vor allem an dem hohen Gehalt an Zucker, vor allem Traubenzucker; außerdem enthält die Rübe Eiweiß, Fett, schwefelhaltige ätherische Öle, wichtige Mineralstoffe, Provitamin A sowie die Vitamine B1, B2, C und Nikotinsäureamid. Auf Grund ihres sehr hohen Wassergehalts (84 %) ist die Steckrübe unser kalorienärmstes Wurzelgemüse.

Tipps Aus geschmacklichen Gründen sollte man Kohlrüben nicht zu lange lagern. Im Gemüsefach des Kühlschranks sind Steckrüben bis zu 10 Tagen haltbar.

Zubereitung Steckrüben werden üblicherweise als Warmgemüse verzehrt. Hierzu werden die Rüben gewaschen, dick geschält, geraspelt, in Stifte zerschnitten, in wenig Fett gedünstet oder 40-45 Minuten in Brühe gekocht. Steckrüben ergeben, mit Muskatnuss gewürzt, eine köstliche Beilage zu Fleischgerichten.





Kokosnuss (Coconut)
Die Kokosnuss und Kokospalme sind Inbegriff für Sommer, Sonne, Strand und Meer. Bei dem Genuss des süß- säuerlichen Kokoswasser oder des nussig schmeckenden Fruchtfleisches kommen unweigerlich Urlaubsgefühle auf.
Die Frucht wächst an den 20-30m hohen Kokospalmen die je nach Sorte und Alter 50- 180 Nüsse pro Jahr tragen. Genaugenommen handelt es sich gar nicht um Nüsse, sondern um Steinfrüchte, die mit Ihrer Schale bis 2,5 kg wiegen. Die eigentliche Nuss ist der Kern der Frucht und wiegt 0,5 bis 1 kg.

Die Kokosnuss und Kokospalme sind Inbegriff für Sommer, Sonne, Strand und Meer - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Die ursprüngliche Herkunft der Kokosnuss ist ungewiss, da sie auf dem Wasser treibend mehrere tausend Kilometer zurücklegen kann ohne dabei ihre Keimfähigkeit zu verlieren.
Wahrscheinlich stammt sie aus dem tropischen Melanesien, das sind Inselgruppen im südwestlichen Stillen Ozean. Heute gedeihen die Kokosnüsse in sämtlichen Tropengebieten, in Meeresnähe, wo sie der Seebriese ausgesetzt sind. Die Saison der Kokosnüsse ist ganzjährig, wobei die Dominikanische Republik mit Abstand unser Hauptlieferant ist.

Inhaltsstoffe Kokosnüsse haben einen sehr hohen Fettgehalt von 36,5%, die Mineralstoffe Kalium, Phosphor und Eisen sowie Vitamine der B- Gruppe.

Tipps
Um an den leckeren Inhalt der Nuss zukommen, muss man durch zwei der drei "Augen" des Steinkerns einen Nagel schlagen,. Durch das eine Loch lässt man die Kokosmilch in eine Schale laufen während durch das andere Loch Luft zum Ausgleich strömen kann.

Dann nimmt man die Nuss in die Hand und schlägt leicht mit einem Hammer entlang der Narbe auf die Schale, bis diese aufspringt. Nun ist es ganz leicht, an das leckere Fruchtfleisch zu kommen.

Kokosnüsse haben einen sehr hohen Fettgehalt von 36,5%, die Mineralstoffe Kalium, Phosphor und Eisen sowie Vitamine der B- Gruppe.

Zubereitung Besonders lecker schmecken Kokosnüsse geraspelt als Bestandteil in Ananas- und anderen Obstsalaten oder als frischer Snack für zwischendurch.


Besonders lecker schmecken Kokosnüsse geraspelt als Bestandteil in Ananas- und anderen Obstsalaten oder als frischer Snack für zwischendurch.
bei Tag und bei Nacht.



Kopfsalat
Kopfsalat ist eine der Varietäten des Gartensalates. Dieser altbekannte, meist gegessene Salat heisst auch vielfach "Buttersalat". Auch Eissalat und der Batavia-Salat, zählen ebenfalls zu den Butterkopfsalaten. Der Kopfsalat bildet eine offene Blattrosette, aus der sich der dichte, feste Kopf aus sich überdeckenden zarten, weichen Blättern entwickelt. Diese sind großlappig, weich und saftig. Die inneren "Herzblätter" des Kopfes erhalten weniger Licht und sind deshalb heller und zarter. Kopfsalat ist relativ neutral im Geschmack, angenehm mild bis leicht herb, insgesamt erfrischend.


Kopfsalat ist eine der Varietäten des Gartensalates - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Als Urform der verschiedenen Gartensalate gilt der wilde Zaunlattich, der auch bei uns Verbreitung findet. Ursprünglich stammt er aus Südeuropa oder Vorderasien. In Mitteleuropa wurde der Gartensalat, der schon im Altertum bei Ägyptern, Griechen und Römern bekannt war, unter Karl dem Großen (um 800) kultiviert. Heute wird Kopfsalat weltweit angebaut. Er ist der in Mittel- und Westeuropa dominierende Salattyp. In Europa sind die Hauptanbauländer Italien, Frankreich, Spanien, England, die Beneluxländer und die Bundesrepublik. Bei uns ist der Kopfsalat der am meisten angebaute Salat überhaupt. Er ist das ganze Jahr über erhältlich, wobei die Eigenproduktion durch Importe von November bis Mai eine Unterstützung erfährt.

Inhaltsstoffe Kopfsalat ist ein ernährungsphysiologisch überaus wertvolles Gemüse. Zu seinen Inhaltsstoffen zählen Eiweiß, die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen, wichtige Spurenelemente, Äpfel-, Zitronen- und andere Säuren, Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B6 und C. Letzteres nimmt interessanterweise von außen nach innen ab. Kopfsalat ist insbesondere auch für Übergewichtige, Diabetiker und andere Kranke eine leicht bekömmliche Kost.

Tipps Kopfsalat ist im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage haltbar. Dabei sollte man ihn leicht mit Wasser besprühen und in feuchtes (unbedrucktes) Papier hüllen.

Zubereitung Kopfsalat wird allermeistens roh als Salat verzehrt. Er sollte aber immer nur kurz vor dem Essen zubereitet werden; das hält ihn frisch und vitaminreich. Bei der Verwendung werden die Blätter vom Kopf gelöst und kurz und gründlich unter fließendem kaltem Wasser gewaschen. Sofort danach lässt man die Blätter abtropfen und trocknet sie mit einem Küchentuch oder in einer Salatschleuder. Kopfsalat ist aufgrund seines relativ neutralen Geschmacks äußerst vielseitig verwendbar. Er lässt sich süß oder herzhaft anrichten, verträgt sich mit leichten Sahne- und Joghurtsaucen ebenso wie mit klassischen Vinaigretten. Als leichte Sommerkost gehört er zu jeder Mahlzeit. Raffiniert angerichtet, kann er Vorspeise oder Dessert ersetzen.



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Koriander
Koriander, ein uraltes Gewürz- und Heilkraut, wird 30-60 cm hoch, seine Stängel tragen im unteren Teil gestielte Blätter, im oberen mehr fadenförmige. Von Juni bis August erscheinen die weißen bis rötlichen Blüten. Aus diesen entwickeln sich pfefferkorngroße, gelbliche bis bräunliche Früchte. Die ganze Pflanze besitzt einen unangenehmen Geruch; erst nach längerer Lagerung bekommen die reifen Früchte den eigenartig aromatischen Duft und den entfernt an getrocknete Orangenschalen erinnernden Geschmack.


Koriander, ein uraltes Gewürz- und Heilkraut, wird 30-60 cm hoch - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Die Heimat des Korianders liegt in Nordafrika, Vorder- und Westasien. Seit Jahrtausenden schon ist er in Ägypten, Indien und China als Gewürz- und Heilkraut bekannt. In Europa wächst er wild im Weinbauklima der südlichen Länder. Gewerbemäßig angebaut wird er vor allem in Nordafrika. In der Bundesrepublik ist der Anbau nur bescheiden; unsere Versorgung erfolgt vorwiegend durch Importe.

Inhaltsstoffe Duft und Geschmack des Korianders rühren von seinem Gehalt an dem ätherischen Korianderöl her. Mit diesem alten Heilkraut bahndelten schon die Ägypter Magen- und Darmleiden. Das Öl der Früchte wirkt verdauungsfördernd und krampflösend. Als Bestandteil zahlreicher Abführungstees hat sich Koriander bewährt.

Tipps Im Kühlschrank ist Kerbel einige Tage haltbar. Auch zum Einfrieren ist er geeignet. Noch ein Hinweis: Es empfiehlt sich weniger, Kerbel getrocknet zu kaufen, denn beim Trocknen verliert er viel an Farbe, Aroma und Geschmack.

Zubereitung In vielen tropischen und subtropischen Ländern ist Koriander ein sehr verbreitetes Gewürz. Bei uns würzt man mit ihm hauptsächlich Backwaren, Brot, Kuchen, Lebkuchen, Spekulatius usw. Aber auch zahlreiche Fleisch- und Wurstwaren, Salate, Suppen, Eintopfgerichte usw. erhalten durch Koriander ihren charakteristischen Geschmack. Koriander kann man mitkochen; der Geschmack bleibt erhalten.




Kresse - Brunnenkresse
Die Brunnenkresse ist eine krautige, ausdauernde Wasserpflanze. Ihre bis zu 60 cm langen Sprossen kriechen am Grunde des Gewässers entlang. Die oberen Stengelteile steigen auf. Diese oberirdischen Triebe tragen fleischige, elliptische, leuchtend grüne Seitenblättchen und nahezu herzförmige, ebensolche Endblätter. In der Bundesrepublik wird die herb-pikante Brunnenkresse noch wenig gegessen, in anderen europäischen Ländern hingegen als Delikatesse geschätzt.

Die Brunnenkresse ist eine krautige, ausdauernde Wasserpflanze. - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Die Brunnenkresse ist vermutlich in Südosteuropa und West-Asien beheimatet. In Europa war sie schon im Mittelalter als Gemüse und Heilpflanze geschätzt. Heute kommt sie wild an Bachrändern in Europa, Asien und Amerika vor. Als größte Fundstellen gelten das Dreibrunnenfeld bei Erfurt in Thüringen und die Picardie in Nordfrankreich. Von größerer Bedeutung ist der Anbau auch in Großbritannien sowie in den USA. Brunnenkresse kann das ganze Jahr über geerntet werden. Im Sommer setzt man die Ernte aber aus, weil genügend andere Salatsorten auf dem Markt sind. Haupterntezeit bei Erfurt ist Mitte September bis Ende Mai.

Inhaltsstoffe Die Blätter der Brunnenkresse besitzen einen hohen Gehalt an den Mineralstoffen Calcium, Phosphor und besonders Eisen und Jod (Brunnenkresse ist eines unserer jodreichsten Gemüse). Hoch ist auch der Gehalt an ätherischem Öl (bedingt den rettich- oder senfartigen Geschmack) sowie an Provitamin A und Vitamin C (doppelt so hoch wie beim Feldsalat). Insgesamt genießt die Brunnenkresse große Wertschätzung wegen ihrer gesunden Inhaltstoffe, die sie auch zur begehrten Heilpflanze machen. Als Rohkostkur oder Saft gilt sie als nützlich zur Behandlung von Blutarmut, zur Blut- und Hautreinigung und als harntreibendes Mittel.

Tipps Brunnenkresse sollte in jedem Fall binnen 24 Stunden nach dem Kauf verbraucht werden.

Zubereitung Um die Wirk- und Aromastoffe voll zu erhalten, verzehrt man Brunnenkresse am besten roh als Salat oder klein gehackt wie Schnittlauch auf Brot, Kartoffelsalat, Bratkartoffeln oder in Fleischbrühe.




Kresse - Gartenkresse
Die Gartenkresse ist eine äußerst rasch wachsende Pflanze, deren eigentliche Erscheinungsform – voll entwickelte Laubblätter und in Trauben erscheinende weiße Blüten – der Verbraucher kaum zu Gesicht bekommt. Wenige Tage nach der Keimung werden die Pflanzen nämlich bereits, nur versehen mit ihren Keimblättern, verkauft. Der Geschmack der Gartenkresse ist rettichartig, herb und pikant.

Die Gartenkresse ist eine äußerst rasch wachsende Pflanze - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Als Heimat der Gartenkresse wird Nord- und Ostafrika sowie Südwestasien angegeben. Sie diente bereits den alten Griechen als Nutzpflanze. Seit der Römerzeit ist sie auch in Mitteleuropa bekannt. Wirtschaftlich bedeutender Anbau wird in den Niederlanden, in Belgien, Frankreich, England und besonders in Dänemark betrieben. Gartenkresse ist ganzjährig erhältlich.

Inhaltsstoffe Die Gartenkresse ist ernährungsphysiologisch hoch einzuschätzen. Zu ihren Inhaltsstoffen zählen Kohlenhydrate, Eiweiß, die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen sowie neben Provitamin A die Vitamine B1, B2, B6 und C. Zu erwähnen ist noch der Gehalt an den geschmacksbedingenden Senfölglykosiden und Bitterstoffen. Insgesamt wirkt dieses hochwertige Gemüse antibiotisch und appetitanregend, es fördert weiter die Blutbildung und wirkt gegen Frühjahrsmüdigkeit.

Zubereitung Während der Winter- und Nachwintermonate mit ihrem geringerem Angebot an frischem Gemüse ist die Gartenkresse eine willkommene Bereicherung des Speisezettels. Sie ist allein kaum als Salat anzurichten, da sie außergewöhnlich kräftig und pfeffrig im Geschmack ist. Aber ein halbes Paket Kresse einem gemischten Salat begegeben, einige Stängel auf hartgekochte Eier gestreut oder aber auf Quark- oder Butterbrote gelegt, sind ein köstlicher Genuss.




Kürbis (Riesenkürbis)
Der Riesenkürbis ist eine kräftig rankende Pflanze. Ihre Früchte – botanisch gesehen, sind es Beerenfrüchte – variieren in Größe und Färbung. Sie können je nach Sorte gewaltig groß werden, bis zu einem halben Meter im Durchmesser und bis 75 kg schwer. Unter der ungenießbaren derben Schale liegt das weiche, saftige, zarte gelbe Fruchtfleisch, in dessen Mitte sich Fächer mit zahlreichen Kernen befinden.

Der Riesenkürbis ist eine kräftig rankende Pflanze - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Der Riesenkürbis kommt ursprünglich aus Südamerika. Der Anbau erfolgt in fast allen Ländern der Welt. In Europa sind Frankreich und Griechenland beim Anbau führend. Der erwerbsmäßige Kürbisanbau spielt in Deutschland keine große Rolle. Die Inlandsernte geht von September bis November, in den Folgemonaten unterstützt durch bescheidene Importe aus südlichen Ländern.

Inhaltsstoffe Der Riesenkürbis besteht zu 95 % aus Wasser, enthält aber dennoch wichtige Inhaltsstoffe, nämlich Kohlenhydrate (Zucker), Eiweiß, Calcium, Eisen, Provitamin A, Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C. Der Kürbis hat eine hohe diätetische Wirkung. Außerdem wirkt er harntreibend bei Nierenerkrankungen.

Tipps Kürbisse können, kühl und trocken gelagert, einige Monate aufbewahrt werden.

Zubereitung Kürbisse werden am häufigsten zu süßsaurem Essiggemüse zubereitet. Dazu wird die von der festen Schale und den Kernen befreite Frucht in Würfel oder Streifen geschnitten und in einem Aufguss aus Essig, Gewürzen, Kräutern und Zucker pasteurisiert. Weitere schmackhafte Verwendungsmöglichkeiten sind: Kürbissuppen, Kürbisgemüse, Kürbiseintopf, Kürbisauflauf, Kompott, Kürbisbrot usw.




Kuhblume - Löwenzahn

Wegen seiner flachen, ausgebreiteten, tief-gezahnten Blätter trägt er seinen Namen: Der bei uns überall auf Wiesen und Weiden wild wachsende Löwenzahn – auch bekannt als Butter- oder Kuhblume – ist vielen allerdings nur als Unkraut ein Begriff. Die jungen Blätter können aber auch als Salat genossen werden. Die jungen, zarten, hellgrünen Blätter sind fein-herb und schmackhaft. Kultursorten besitzen zudem weniger Bitterstoffe.

Löwenzahn – auch bekannt als Butter- oder Kuhblume

 
Herkunft Der Löwenzahn ist eine alte Kulturpflanze. Die Kräuterbücher des Mittelalters loben seine Heilkräfte. Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die Blätter des Löwenzahns als Salat verzehrt, vor allem in den romanischen Ländern. Und auch heute noch ist Frankreich neben Belgien, Italien und der Schweiz das Land mit dem stärksten Anbau. Mit Importen aus Frankreich und Italien wird auch unser heimischer Markt von November bis März beliefert. Die bundesrepublikanische Produktion ist nur sehr gering. Wild wachsender Löwenzahn wird im Frühjahr gesammelt und kommt als Rosette auf den Markt. Durch Zusammenbinden der Pflanze während des Wachstums wird der blassgelbe, noch mildere Bleich-Löwenzahn produziert.

Inhaltsstoffe Die harntreibende Wirkung des Löwenzahns ist in Frankreich seit dem 16. Jahrhundert nichts Unbekanntes mehr. Weiter wirkt er entschlackend und blutreinigend. Bemerkenswert ist der Gehalt an Vitamin A, und auch der Gehalt an Vitamin C ist für eine Wintersalatpflanze überdurchschnittlich hoch. An Inhaltsstoffen verdienen es weiterhin erwähnt zu werden: die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen und Magnesium.

Tipps Löwenzahnblätter sind einige Tage, eingewickelt in Papier, im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar.

Zubereitung Löwenzahn kann für sich allein oder mit anderen Gemüsen als Salat zubereitet werden. Er liebt ganz besonders Essig-Öl-Marinaden, wobei Himbeer- oder Sherry-Essig seinen Eigengeschmack vorzüglich unterstützt. In feine Streifen geschnitten, eignet sich Löwenzahn aber auch als Brotbelag, zu Appetithäppchen, zu Quark und Rohkkostplatten.
 



Heidelbeere
Kulturheidelbeeren wachsen im Gegensatz zu unseren heimischen Waldheidelbeeren an bis zu 2 m hohen, kräftigen Sträuchern. Ihre Beeren sind größer als die ihrer wild wachsenden Verwandten. Die Schale der Beeren ist blauschwarz, das Fruchtfleisch dagegen ist hell mit rötlichem Fruchtsaft. Beim Verzehr bekommt man daher kaum einen blauen Mund. Der Geschmack der Früchte ist süß-säuerlich mit feinem Waldaroma.

Kulturheidelbeeren wachsen im Gegensatz zu unseren heimischen Waldheidelbeeren - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Herkunft/Saison Heidelbeeren wachsen vor allem auf der nördlichen Halbkugel von der Arktis bis in die Mittelmeerländer. Die ersten europäischen Beeren kommen Anfang April aus Spanien und lösen damit direkt die Versorgung aus der Südhalbkugel (Chile, Argentinien, Neuseeland, Australien und Südafrika) ab. Neben der einheimischen Produktion erreichen uns außerdem Heidelbeeren aus den Niederlanden, Frankreich, Polen und den USA. Die Erntezeit geht von Juni bis September.

Inhaltsstoffe Heidelbeeren sind besonders reich an Karotenen, die das Immunsystem und die Körperzellen gegen Bakterien und freie Radikale panzern. Ebenso bedeutend ist die Konzentration an Vitamin C (gegen Infektionen und Erkältungen). Außerdem enthalten Heidelbeeren viel Tannin (Gerbstoff), das Schleimhaut bildend wirkt, Entzündungen vorbeugt und hemmt sowie Bakterien abtötet.

Tipps Die ungewaschenen Früchte lassen sich bei niedrigen Temperaturen einige Tage im Kühlschrank lagern.

Zubereitung Heidelbeeren vor der Zubereitung kalt abbrausen und abtropfen lassen. Sie eignen sich sowohl zum Frischverzehr als auch als Beigabe in Obstsalaten, zu Speiseeis, Puddings, Omeletts oder in Fruchtkaltschalen. Gezuckert mit Milch, Schlagsahne, Quark oder Joghurt sind sie eine köstliche, erfrischende Delikatesse. Da der Saft der Heidelbeeren besonders gut gelierfähig ist, lassen sich daraus hervorragend Marmeladen oder Gelees zubereiten.




Kumquat
Die Kumquat, bei uns nicht selten als Zierfrucht anzutreffen, ist die Frucht eines immergrünen, dornigen Strauches. Die Früchte sehen aus wie kleine Ausgaben von Orangen, stellen aber eine eigene Gattung dar. Sie sind die kleinsten bekannten Zitrusfrüchte überhaupt, weshalb sie auch als "Zwergorange" bekannt sind. Ihre Schale ist dünn und glatt, von gelber bis roter Farbe, aromatisch duftend. Die Schale der Kumquats ist zudem essbar. Zusammen ergeben die würzige Süße der Schale und der leicht säuerliche Orangengeschmack des Fruchtfleisches eine höchst interessante wohlschmeckende Geschmackskombination.

Die Kumquat, bei uns nicht selten als Zierfrucht anzutreffen - Früchte, Frucht, Obst, Gemüse.

Inhaltsstoffe Kumquats sind reich an Calcium und Vitamin C.

Tipps Kumquats kommen unbehandelt in den Handel, so dass man die Schale unbesorgt – allerdings gewaschen – mitessen kann.

Herkunft/Saison
Ein englischer Botaniker brachte die Kumquat im Jahre 1846 nach Europa. Die im südöstlichen China und Indochina beheimatete Frucht wächst überall dort, wo auch Orangen gedeihen. In der Hauptsache wird sie aber in China, Japan, in Nord- und Südafrika, Nord- und Südamerika sowie in einigen Mittelmeerländern angebaut.

Die Saison für Kumquats ist in den Herbst- und Wintermonaten. Lieferungen erreichen uns aus Israel, Südafrika, Italien, Marokko, Spanien und Brasilien.


Ein englischer Botaniker brachte die Kumquat im Jahre 1846 nach Europa. Die im südöstlichen China und Indochina beheimatete Frucht

Zubereitung Kumquats werden in der Regel als Frischfrucht samt Schale und Kernen gegessen. Man verwendet Kumquats für Obstsalate, Cremes, Süßspeisen, Torten, zur Garnierung von Wild- und Geflügelbraten usw. Tiefgefroren kann man sie anstelle von Eiswürfeln Mixgetränken beigeben. Weiter kann man die Früchte zu Kompott, Marmelade, Konfitüre usw. verarbeiten.

 


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